Embedded Coder

Definition und Steuerung eigener Daten

Mit dem Embedded Coder können Sie definieren und steuern, wie die Modelldaten später im generierten Code angezeigt werden. Zur Erleichterung der Softwareintegration lässt sich die Klasse, Größe und Komplexität von MATLAB-Daten für Einsprungpunkt-Funktionen und globale Daten über die Project-Oberfläche des MATLAB Coder festlegen.

Für MATLAB-Code unterstützt der Embedded Coder sämtliche Datendefinitionen des MATLAB Coders, darunter auch Festkommaobjekte.

Der Embedded Coder verwendet folgende Datenspezifikationen und Data-Dictionary-Funktionalitäten aus Simulink zur Codegenerierung:

Simulink Data Objects: Ermöglichen Custom Storage Classes wie const, volatile, exported global, imported global, #define, structure und bitfield (gepackte Bit-Struktur) sowie get- und set-Zugriffsmethoden.

Module Packaging Data Objects: Bieten vorkonfigurierte Attribute für erweiterte Datenobjekte, die typischerweise in der Serienfertigung genutzt werden, etwa Speichersegmente zur Kalibrierung und Optimierung von Look-Up-Tabellen.

Anwenderdefinierte Datentypen: Dienen zur Definition abstrakter Typen komplexer Daten. Sie können damit beispielsweise exakt festlegen, wie die Modelldaten im generierten Code erscheinen sollen, vorhandene Daten jeder beliebigen Komplexität einbinden oder in Simulink eingebaute Datentypen ergänzen oder ersetzen.

Folgende Tools unterstützen Sie bei der Erzeugung und Verwaltung von Projektdaten in Simulink:

Custom Storage Class Designer: Gestattet die grafische Erzeugung eigener Definitionen und Deklarationen, mit deren Hilfe sich Datenstrukturen in generierten Code importieren, Daten exportieren, Speicherplatz einsparen oder Standards für den Datenaustausch wie ASAM/ASAP2 automatisch erzeugen lassen.

Simulink Model Explorer: Zeigt alle von Simulink-Modellen und Stateflow®-Diagrammen verwendeten Daten an und bietet veränderbare Darstellungen zur maßgeschneiderten Anpassung der Informationen in einem Data Dictionary Format.

Der Embedded Coder erlaubt den Zugriff auf das ASAP2-Datenaustauschformat aus Simulink® heraus und ermöglicht damit den ASAP2-konformen Export von Modelldaten mit beliebig komplexen Datendefinitionen. Durch Modifikation der integrierten Funktionen lassen sich außerdem jederzeit neue Mechanismen für den Datenaustausch schaffen.

A custom storage class created using the Customer Storage Class Designer.
Diese eigene Speicherklasse wurde mit dem Custom Storage Class Designer erzeugt, dessen intuitives GUI den Entwurf, die Darstellung und die Validierung komplexer Datentypen ermöglicht.
Weiter: Code-Optimierung und -Packaging

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